Verkehrssicherheit beim Pedelecfahren erhöhen

Die Mitarbeiter der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei für den Kreis Borken geben den Besuchern auf der SenAktiv zahlreiche konkrete Tipps zum sicheren Umgang mit dem Pedelec und dem richtigen Verhalten in kritischen Situationen.

Vor dem Kauf eines Elektrofahrrads erstmal ein Training absolvieren: Das raten Verkehrssicherheitsexperten der Kreispolizei Borken. Und somit nehmen sie die Heidener Gesundheitsmesse zum Anlass, um unter anderem mit Hilfe eines Pedelec-Simulators über die Technik und Handhabung mit  den Elektro-Fietsen aufzuklären.

So hat die Polizei Borken die Erfahrung gemacht, dass vor allem ältere Menschen mit den elektrisch angetriebenen Fahrrädern häufig nicht gut zurechtkommen. So möchte die Beamten an ihrem Messestand nicht nur dafür werben, bei der Anschaffung eines Pedeles unbedingt an einer Schulung teilzunehmen, sondern beispielsweise auch dafür, beim Fahren einen Helm zu tragen – ein solcher Schutz kann schwerwiegende Unfallfolgen verhindern oder abmildern.

Im Gespräch hinweisen werden die Verkehrssicherheitsberater unter anderem auch auf die körperlichen Anforderungen, die mit dem Fahren eines Pedelecs verbunden sind: Wer vom „klassischen“ Fahrrad darauf umsteigt, ist in der Regel damit auch schneller unterwegs als zuvor. Und das stellt Ansprüche an die Reaktionsfähigkeit, die sich jeder Fahrer bewusst machen sollte. „Vielen Menschen hilft es schon, ihre Reaktionsfähigkeit auf unserem Simultan-Pedelec zu testen“, berichtet Olaf Büßing, Leiter der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Kreis Borken und ergänzt: „Auf dem Simulator haben Interessierte die Möglichkeit, eine virtuelle Straße nachzufahren und dabei mit vielen Herausforderungen des alltäglichen Straßenverkehrs und unvorhergesehenen Situationen konfrontiert zu werden. Eine solche Testfahrt ist in vielen Fällen sehr aufschlussreich.“